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Service Wirtshaustipp

„Gasthaus zur Hofmark“ in Stubenberg


 

Nach ca. 25 Minuten folgt der Bericht des
Wirtshaustesters über unser Gasthaus.


Ein Prunkstück mitten im Idyll – so kann man trefflich das „Gasthaus zur Hofmark“ in Stubenberg bezeichnen. Fernab der Metropolen, mitten in der „niederbayerischen Toskana“, also in der sanften Hügellandschaft des Landkreises Rottal-Inn, liegt dieses traditionelle Wirtshaus. Wobei die Tradition Jörg Ecker nicht daran hindert, seine Gäste auch mit spannenden Überraschungen zu bekochen. Dass er dabei dann auch nicht vergisst, was die eigene Metzgerei als Zutaten bereithält, macht den Koch und dieses Wirtshaus so einzigartig.

Stand: 18.12.2014

Wolfgang Schneider - der Wirtshaus-Experte | Bild: BR / Markus Konvalin

Besonderheiten des Gasthauses

Gasthaus zur Hofmark in Stubenberg Metzgerei | Bild: BR

„Zu Zeiten unserer Großväter existierte ja noch die bäuerliche Dreieinigkeit aus Landwirtschaft, Gastwirtschaft und Metzgerei. Das findet man heutzutage kaum mehr. Allerdings, und das verdient natürlich einen ganz dicken Pluspunkt, im „Gasthaus zur Hofmark“ sehr wohl. Die Metzgerei existiert seit ca.1900 und sie hat auf mich wirklich einen hervorragenden Eindruck gemacht. Da kriegt man Lust einzukaufen bei der freundlichen Leni Gschwandtner. Alle 50 bis 60 Sorten Wurst werden im Haus selbst hergestellt – bis auf Salami und Schinken. Bis vor zehn Jahren hat man noch im Haus geschlachtet. Aber dann hat’s die EU verboten, es sei denn man erfüllt viele hygienische Auflagen, aber das war für einen kleinen Betrieb wie die Hofmark nicht finanzierbar.“

 

Wie sieht es im Wirtshaus aus?

Gasthaus zur Hofmark in Stubenberg innen | Bild: BR

„Jetzt wird’s wirklich historisch, denn die Stube stammt aus dem Jahre 1864, ist noch vollständig erhalten und hat wahrhaftig Patina. Man merkt, dass da schon viele Menschen gegessen und getrunken haben. Holz überwiegt und das macht die Sache richtig gemütlich. Das wohlige Zentrum bildet ein großer Kachelofen. Am Stammtisch sitzen Alt und Jung zusammen. Am Wochenende wird’s mit 20 bis 25 Leuten eng. Selbstverständlich ist Karten spielen erlaubt. Und es gibt auch einen richtig schönen Kontrast: auf der einen Seite diese alte Stube und auf der anderen Seite der elektronischen Schiebetür eine moderne Gourmetküche.“

 

Die Geschichte des Gasthauses

Gasthaus zur Hofmark in Stubenberg Außen | Bild: BR

„Die Jahreszahl 1864 hab ich ja schon genannt und genauso alt ist die Hofmark. Die Familie Ecker betreibt die Gastwirtschaft in der siebten Generation. So richtig gefeiert wird allerdings erst nächstes Jahr, denn leider ist heuer der Seniorchef verstorben. Der jetzige Wirt, der Jörg Ecker, ist gelernter Koch und Metzger, war viele Jahre in internationalen, vor allem gehobenen, Küchen unterwegs und hat – wieder daheim – richtig viel an der Backe. Er ist in der Küche nahezu allein. Vielleicht findet sich ja ein Koch, der in der Hofmark mitarbeiten möchte: er sollte die bayerische Küche beherrschen und engagiert genug sein, sich mit einer ambitionierten Gourmetküche auseinandersetzen zu wollen.“

 

Küchenart

„Jörg Ecker kann richtig gut kochen, mit Potential Richtung Stern. Er hat viele Jahre in der Sterne- und Hauben-Gastronomie in Deutschland, Österreich und der Schweiz gearbeitet, bevor er dann 2009 die heimische Küche in der Hofmark übernommen hat. Auf seiner Speisekarte trennt er zwischen „Gourmetküche“ und „Wirtshauskuchl“. 80 Prozent aller Produkte kommen aus der Region und alles wird von Hand zubereitet. Nicht nur Fonds und Saucen, sondern auch die Teige für die Nudeln und das Brot. Und dann gibt’s natürlich noch eine Brotzeitkarte mit den hauseigenen Metzgerei-Produkten. Insgesamt kann man von der Küche sagen: sie ist traditionell, sie ist mediterran, vieles wird neu interpretiert und vor allem: sie ist kreativ.“

 

Schneiders Vorspeise

Gasthaus zur Hofmark in Stubenberg Vorspeise | Bild: BR

„Da wir uns Weihnachten nähern, wollten wir es ein wenig festlicher haben. Unsere Vorspeise war ein Oktopus-Carpaccio, also ein Tintenfisch-Carpaccio mit hausgemachtem Pizzabrot. Und dafür braucht’s natürlich eine Vinaigrette. Sehr aufwendig in diesem Falle mit Balsamico-Essig und zweierlei Ölen, mit Honig, Zwiebeln, Tomaten, Paprika und Schnittlauch. Der Tintenfisch wird gekocht, dann in die Form einer ganz dicken großen Wurst gebracht und eingefroren. So lassen sich dann bequem sehr dünne Scheiben schneiden. Eine perfekte Vorspeise, die man nicht alle Tage bekommt. Großes Kompliment.“

 

Schneiders Hauptspeise

Gasthaus zur Hofmark in Stubenberg Hauptspeise | Bild: BR

„Und auf hohem Niveau ist es auch weiter gegangen: Rehrücken, das Wild natürlich aus dem heimischen Wald. Dazu Kerbelwurzelpüree, Kerbelwurzeln und angebratene Topfen-Serviettenknödel. Das Ganze serviert mit einer vorzüglichen Soße, aufgegossen mit Glühwein und Amarena-Kirschen. Mehr als ein Gag – nämlich sehr geschmacksintensiv – ist das Mandarinen-Gel als kleiner Ausflug in die Molekularküche. Fürwahr ein weihnachtlicher Genuss-Teller, sehr aufwendig und dekorativ angerichtet.“

 

Preise


„Das Oktopus-Carpaccio kostet 11,90 Euro, der Rehrücken 28,90 Euro. Aber, es geht auch wesentlich günstiger: die Hauptgerichte beginnen bei 8 Euro und mit knapp 30 Euro sind wir dann am Ende der Skala angelangt. Für 2,80 Euro gibt’s die Halbe Bier. Und was wirklich Besonderes und ungeheuer Preisgünstiges ist das werktägliche Abo-Essen am Mittag für sage und schreibe 5,90 Euro. Da gibt’s zum Beispiel Schweinsbraten, Schlachtplatte oder ein Schnitzel Wiener Art.“

 

Öffnungszeiten


Dienstag bis Sonntag, 11.30 Uhr bis 14.00 Uhr und 17.30 Uhr bis 21.30 Uhr, Montag ist Ruhetag

 

Anreise


Von München sind es etwa 130 Kilometer, von Nürnberg ist es ca. doppelt so weit, also 270 km.

 

Freizeittipp


„In dieser Region können Sie viel für Ihre Gesundheit tun. Wir sind im niederbayerischen Bäderdreieck Bad Füssing, Bad Griesbach, Bad Birnbach, das nur etwa 20 Kilometer entfernt ist. Insgesamt erwarten Sie dort fünf Thermen mit bis zu 56 Grad heißem Thermalwasser.“

 

Quelle: Bayerisches Fernsehen

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